Förderverein Heimatpflege Grub am Forst e. V.

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Sehr gelungene Buchvorstellung

veröffentlicht am 7. März 2026

Der Heimatverein hat ein neues Buch aufgelegt und organisierte einen Mundartabend unter der Überschrift „Su blaudern mer bei uns“, um dieses vorzustellen.
Als Veranstaltungsort wurde der Glasanbau in der Blaufabrik gewählt. Erstmals fand in dieser würdigen „Lokaischn“ eine öffentliche Veranstaltung statt.

Das Glashaus wurde bestuhlt und eine sehr gemütliche Leseecke für die Mundartdichter eingerichtet.

Die Kreativabteilung des Vereins hatte im Vorraum liebevoll ein leckeres Buffet für die Gäste aufgebaut. Von welchem noch vor der eigentlichen Lesung von den zahlreichen Besucher gut Gebrauch gemacht wurde. Das Musikduo Stefan & Thomas rief die Gäste um 18:00 Uhr auf Platz zu nehmen. Die 50 Stühle reichten nicht aus, sodass noch weitere Sitzgelegenheiten herbeigeschafft wurden.

Unser Heimatdichter Klaus Kempf machte den mundartlichen Einstieg in die „Lesung“. Er bezog auch die Besucher mit lustigen Sprechbeispielen ein.

Nach einem weiteren Musikstück begrüßte der 1. Vorsitzende Dieter Pillmann die Gäste und freute sich über sehr „gemischten“ Besuch. Eine kurze Werbesequenz für das neue Buch und die nächsten Aktionen des Vereins durfte auch nicht fehlen.

Die Vorstellung des Buches „Su blaudern mer bei uns“ übernahm dann wieder der Autor Klaus Kempf. Unter anderem erläuterte er die verschieden ausgesprochenen „As“. Er erklärte, dass es auch mundartliche Worte gäbe, die alleine stehend nichtssagend sind, aber im Zusammenhang einen Sinn ergeben.

Hier ein Beispiel: walsta-wiesta-wennsta-wusta

Walsta mich gfrejcht host, wiesta zu mir kümmst, dou musst da, wennsta in der Röstn bist wusta des Rorei-Schild siehst, links rüm.“

Der nächste Programmpunkt war „Hermann Schmidt“ ein Mundartdichter aus Röädn (Mönchröden). Er unterhielt das Publikum mit meist gereimten und in Mundart gefassten lustigen Geschichten aus seiner Jugend, die so manchen Schmunzler oder Lacher bei der Zuhörerschaft hervorriefen.

Im anschließenden Musikbetrag hatten Stefen & Thomas ein ganz spezielles Lied eingeplant, das „Grüber-Lied“. Sie forderten die Anwesenden auf mitzusingen, was dem mit Mundart vertrautem Publikum nicht schwer fiel.

So hat´s geklungen – KLICK HIER (bitte etwas Geduld es braucht Zeit zum Laden!)

Der krönende mundartliche Abschluss war dann ein Gedicht von Klaus Kempf „Das Rechaal“. Die Schilderung einer sommerlichen Aufräumaktion im Hause Kempf trieb so manchem die Lachtränen in die Augen. Nicht verwunderlich, dass das Publikum am Ende „Zugabe“ rief. Klaus erklärte, dass das nicht möglich sei, er könne seine Gedichte nicht auswendig. Doch Dieter Pillmann fand sofort eine Lösung und brachte Klaus das erste Mundartwörterbuch „1000 Wörter Grüberisch“. Daraus las dann Klaus das nicht minder lustige Gedicht „Die Röhrn“ vor. Wiederholt gab es großen Beifall. Viele Leute sind später wohl mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen, einen wirklich gelungenen Abend besucht zu haben.

Im „Buffet-Raum“ kam es dann noch zu vielen gemütlichen Gesprächen unter der Gästen und den Veranstaltern, bevor die Türen der „Blau“ dann endgültig schlossen und die Mitglieder des Vereins mit den Aufräumarbeiten begannen.

„Schö wars!“

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